Eine Liebesgeschichte zwischen Verantwortung und Kriminalfall – und der Bedeutung von Familie
Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Die Serie startet stark und zieht einen direkt rein. Ich mochte die Schauspieler schon in My Stand In, deswegen bin ich wahrscheinlich ein bisschen voreingenommen, aber die Chemie zwischen den beiden funktioniert hier wieder. Nicht nur in den großen Szenen, sondern auch in den kleinen Momenten.
Die Serie versucht viel unter einen Hut zu bringen: Kriminalfall, Action, Bar Setting, Familie und Liebesgeschichte. Für mich hat das größtenteils gut funktioniert. Die Tanzszenen waren sehr präsent, was sicher manche stört, aber ich habe das irgendwann eher als eine Art Running Gag gesehen und dadurch war es für mich völlig in Ordnung – vor allem, weil die Schauspieler auch einfach talentiert sind. Die Dynamik in der Bar zwischen den Hosts fand ich ebenfalls gelungen. Es gibt Rivalität, aber nie übertrieben oder unnötig eskaliert, was dem Ganzen eine angenehmere Balance gibt. Der Kriminalfall war spannend und hat gut zur Handlung gepasst, aber man muss sich bewusst sein: Es ist und bleibt eine BL-Story und keine Kriminalserie. Dementsprechend steht nicht die detaillierte Aufarbeitung im Vordergrund. Der Fall läuft eher nebenbei im Hintergrund mit, trägt aber zur Serie bei. Die Liebesgeschichte hat mich dafür umso mehr berührt. Ich habe mitgefühlt, gerade bei Wayu, der immer wieder mit seinen eigenen Unsicherheiten kämpft und sich fragt, ob er überhaupt ein Recht darauf hat, geliebt zu werden.
Neben den Hauptcharakteren sind mir vor allem zwei Figuren positiv aufgefallen: Wayus bester Freund, der einfach ein totaler Sympathieträger ist und eine wichtige Stütze darstellt, und natürlich auch Rose, die ich als Charakter mochte. Auch Sinto, Wayus Neffe, spielt eine größere Rolle, als man am Anfang vielleicht denkt. Man könnte meinen, er taucht nur in den ersten Folgen auf und wird dann unwichtig, aber genau das ist nicht der Fall. Sinto ist zuckersüß und bringt eine wichtige emotionale Ebene in die Serie. Gerade durch ihn wird das Thema Familie stärker hervorgehoben: was man füreinander tut, welche Verantwortung man trägt und auch, dass es nicht egal ist, in welche Verhältnisse man hineingeboren wird. Gleichzeitig zeigt die Serie aber auch, dass eine wohlhabende Familie zwar mehr Möglichkeiten bietet, aber nicht automatisch glücklicher macht.
Natürlich hat die Serie auch ihre typischen BL Elemente. Klischees sind vorhanden, Probleme werden teilweise ziemlich einfach gelöst und manche Nebencharaktere machen plötzlich eine komplette Wandlung durch. Und auch ein paar cringe Momente bleiben nicht aus. Aber ganz ehrlich: Das gehört einfach dazu!
Insgesamt ist es eine unterhaltsame Serie mit viel Herz, die nicht alles perfekt macht, aber genau davon lebt, dass sie neben Kriminalfall und Liebesgeschichte auch Themen wie Familie und Verantwortung mit einbringt und einen emotional gut mitnimmt.
Die Serie startet stark und zieht einen direkt rein. Ich mochte die Schauspieler schon in My Stand In, deswegen bin ich wahrscheinlich ein bisschen voreingenommen, aber die Chemie zwischen den beiden funktioniert hier wieder. Nicht nur in den großen Szenen, sondern auch in den kleinen Momenten.
Die Serie versucht viel unter einen Hut zu bringen: Kriminalfall, Action, Bar Setting, Familie und Liebesgeschichte. Für mich hat das größtenteils gut funktioniert. Die Tanzszenen waren sehr präsent, was sicher manche stört, aber ich habe das irgendwann eher als eine Art Running Gag gesehen und dadurch war es für mich völlig in Ordnung – vor allem, weil die Schauspieler auch einfach talentiert sind. Die Dynamik in der Bar zwischen den Hosts fand ich ebenfalls gelungen. Es gibt Rivalität, aber nie übertrieben oder unnötig eskaliert, was dem Ganzen eine angenehmere Balance gibt. Der Kriminalfall war spannend und hat gut zur Handlung gepasst, aber man muss sich bewusst sein: Es ist und bleibt eine BL-Story und keine Kriminalserie. Dementsprechend steht nicht die detaillierte Aufarbeitung im Vordergrund. Der Fall läuft eher nebenbei im Hintergrund mit, trägt aber zur Serie bei. Die Liebesgeschichte hat mich dafür umso mehr berührt. Ich habe mitgefühlt, gerade bei Wayu, der immer wieder mit seinen eigenen Unsicherheiten kämpft und sich fragt, ob er überhaupt ein Recht darauf hat, geliebt zu werden.
Neben den Hauptcharakteren sind mir vor allem zwei Figuren positiv aufgefallen: Wayus bester Freund, der einfach ein totaler Sympathieträger ist und eine wichtige Stütze darstellt, und natürlich auch Rose, die ich als Charakter mochte. Auch Sinto, Wayus Neffe, spielt eine größere Rolle, als man am Anfang vielleicht denkt. Man könnte meinen, er taucht nur in den ersten Folgen auf und wird dann unwichtig, aber genau das ist nicht der Fall. Sinto ist zuckersüß und bringt eine wichtige emotionale Ebene in die Serie. Gerade durch ihn wird das Thema Familie stärker hervorgehoben: was man füreinander tut, welche Verantwortung man trägt und auch, dass es nicht egal ist, in welche Verhältnisse man hineingeboren wird. Gleichzeitig zeigt die Serie aber auch, dass eine wohlhabende Familie zwar mehr Möglichkeiten bietet, aber nicht automatisch glücklicher macht.
Natürlich hat die Serie auch ihre typischen BL Elemente. Klischees sind vorhanden, Probleme werden teilweise ziemlich einfach gelöst und manche Nebencharaktere machen plötzlich eine komplette Wandlung durch. Und auch ein paar cringe Momente bleiben nicht aus. Aber ganz ehrlich: Das gehört einfach dazu!
Insgesamt ist es eine unterhaltsame Serie mit viel Herz, die nicht alles perfekt macht, aber genau davon lebt, dass sie neben Kriminalfall und Liebesgeschichte auch Themen wie Familie und Verantwortung mit einbringt und einen emotional gut mitnimmt.
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