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Completed
Love in the Air: Special Episode
0 people found this review helpful
by _Mel_
1 day ago
1 of 1 episodes seen
Completed 0
Overall 9.0
Story 5.5
Acting/Cast 9.5
Music 9.0
Rewatch Value 8.0

Noch einmal ganz viel Liebe in der Luft

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Die Special Episode liefert genau das, was man von einer Special Episode zu Love in the Air erwarten würde: Cuteness und Cringe Overload.
Es wird viel gekuschelt, viel herumgemacht und die Serie konzentriert sich fast ausschließlich darauf, den Fans noch einmal Zeit mit ihren Lieblingspaaren zu schenken. Wer Payu und Rain sowie Prapai und Sky gerne mochte, wird hier definitiv nicht zu kurz kommen.
Tiefgründige neue Storyentwicklungen sollte man allerdings nicht erwarten. Die Folge lebt vor allem von ihrem Charme und dem Wiedersehen mit den liebgewonnenen Charakteren.
Am Ende bleibt vor allem ein Gefühl zurück: Für Fans der beiden Paare wird es an nichts fehlen – außer daran, dass die Serie vorbei ist und eine kleine Leere hinterlässt.

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Completed
Love in the Air
0 people found this review helpful
by _Mel_
1 day ago
13 of 13 episodes seen
Completed 0
Overall 9.0
Story 6.5
Acting/Cast 9.5
Music 9.0
Rewatch Value 8.0

Liebe liegt in der Luft – zwischen Sturm, Regen, Wind und Himmel

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Love in the Air erzählt zwei Liebesgeschichten. Im ersten Teil stehen Payu und Rain im Mittelpunkt, im zweiten Teil Prapai und Sky. Beide Geschichten haben ihre eigene Dynamik, ihre eigene Form von Romantik und ihre eigenen Konflikte. Dadurch fühlt sich die Serie fast ein bisschen wie zwei Serien in einer an. Ich muss Rain zustimmen: Rennanzüge sind toll. Dadurch hatte die Serie bei mir von Anfang an einen gewissen Bonuspunkt gesammelt. Und ja, Prapai, gespielt von Fort, macht nicht nur im Rennanzug eine hervorragende Figur. Ehrlich gesagt sieht er in jedem Outfit gut aus.
Die Geschichte von Payu und Rain lebt vor allem von ihrer lockeren, verspielten Dynamik. Rain ist manchmal chaotisch, sorgt regelmäßig für peinliche Momente und trifft nicht immer die klügsten Entscheidungen. Payu übernimmt dabei oft den ruhigeren und kontrollierteren Part, wodurch sich die beiden gut ergänzen. Der zweite Teil mit Prapai und Sky schlägt etwas ernstere Themen an. Die Geschichte beschäftigt sich stärker mit persönlichen Verletzungen und Vertrauen. Dadurch wirkt sie emotionaler und teilweise auch schwerer als die erste Hälfte. Trotzdem mochte ich beide Storylines sehr und hatte nicht das Gefühl, dass eine deutlich stärker oder schwächer als die andere wäre, beide Paare unterscheiden sich auf eine angenehme Weise voneinander.
Ich mochte auch den Bezug zum Wetter. Nicht nur wegen des Titels, sondern auch, weil sich dieses Motiv durch die ganze Serie zieht. Es passt zur Stimmung der jeweiligen Geschichten und gibt der Serie noch einmal einen zusätzlichen Wiedererkennungswert.
Was ich allerdings nie ganz verstanden habe: Rain und Sky sind enge Freunde, genauso wie Payu und Prapai. Trotzdem laufen die jeweiligen Liebesgeschichten über weite Strecken erstaunlich getrennt voneinander ab. Natürlich gibt es Berührungspunkte, aber ich hätte mir deutlich mehr Austausch zwischen den vier gewünscht. Gerade bei wichtigen Ereignissen hatte ich oft das Gefühl, dass gute Freunde eigentlich mehr miteinander reden würden.
Natürlich bedient sich die Serie vieler bekannter BL-Tropes. Aber Love in the Air versucht auch gar nicht, etwas anderes zu erzählen. Die Serie weiß genau, was sie sein möchte: eine romantische Geschichte mit viel Chemie, Drama, attraktiven Hauptdarstellern und einer ordentlichen Portion Fanservice.
Und Love in the Air lebt vor allem davon. Die Geschichten von Payu und Rain sowie Prapai und Sky unterscheiden sich genug voneinander, um interessant zu bleiben, haben aber gemeinsam, dass sie genau das liefern, was viele Fans einer romantischen BL-Serie suchen.

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Completed
Love Sea
0 people found this review helpful
by _Mel_
5 days ago
10 of 10 episodes seen
Completed 0
Overall 9.0
Story 7.0
Acting/Cast 9.5
Music 9.0
Rewatch Value 8.0

Insel und Großstadt, Meerblick und Drama – manchmal darf es einfach sein

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Die Serie erzählt keine besonders komplexe Geschichte. Stattdessen konzentriert sie sich auf eine Liebesgeschichte vor einer wunderschönen Kulisse aus Insel, Meer und später auch Großstadt. Gerade dieser Kontrast zwischen dem ruhigen Inselleben und dem hektischeren Leben in der Stadt hat mir gefallen. Ja, die Geschichte ist seicht. Ja, manche Konflikte werden recht unkompliziert gelöst. Aber warum sollte das automatisch etwas Schlechtes sein?
Die Dynamik der Hauptfiguren hat für mich gut funktioniert. Der wohlhabende, teilweise überhebliche Tongrak trifft auf Mahasamut, der zwar deutlich weniger besitzt, dafür aber von Anfang an eine absolute Green Flag ist. Diese Gegensätze sorgen für viel Drama, viele Missverständnisse und natürlich auch für die Romantik, die man von einer solchen Geschichte erwartet. Und natürlich helfen Fort und Peat dabei enorm. Ihre Chemie trägt einen großen Teil der Serie, selbst in Momenten, in denen die Handlung eher einfach gehalten ist.
Besonders positiv hervorheben möchte ich die 13-jährige Nichte. Häufig dienen Kinderfiguren nur dazu, süß zu sein, hier hatte ich aber das Gefühl, dass sie wirklich eine Bereicherung für die Geschichte ist. Sie wurde toll gespielt, hat Charme und gehört für mich zu den stärkeren Nebencharakteren der Serie.
Auch die Antagonisten haben für mich funktioniert. Dass die Probleme vor allem aus dem familiären Umfeld kommen, passt für mich gut zu einer eher klassischen Liebesgeschichte. Nicht jede Serie braucht einen komplizierten Bösewicht oder eine weltbewegende Bedrohung.
Weniger überzeugt hat mich dagegen die Assistentin. Das Overacting war für meinen Geschmack einfach zu viel. Sie arbeitet für einen erfolgreichen Schriftsteller, da hätte ich mir einen souveräneren Charakter gewünscht. Sie hätte gegenüber ihrem Love Interest trotzdem schüchtern oder unsicher sein können, ohne dabei dauerhaft so überdreht zu wirken. Ähnlich ging es mir mit der GL-Storyline. Sie hat grundsätzlich in die Serie gepasst, aber ich hatte das Gefühl, dass man daraus deutlich mehr hätte machen können. Einige Nebencharaktere tauchen außerdem auf, erfüllen ihren Zweck für die Handlung und verschwinden dann wieder. Auch hier hätte ich mir teilweise etwas mehr Entwicklung gewünscht.
Love Sea wird wahrscheinlich niemanden mit einer besonders tiefgründigen oder innovativen Handlung überraschen. Aber die Serie muss das auch gar nicht. Sie lebt von ihrer Atmosphäre, ihrer Romantik, dem Insel-Setting und vor allem von der Chemie ihrer Hauptdarsteller. Manchmal braucht es keine komplexen Erzählungen, keine tiefen psychologischen Charakterstudien und keine großen Wendungen. Manchmal reicht ein Blick aufs Meer oder in die Sterne aus – mit jemandem an der Seite, den man mag.

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Completed
Goddess Bless You from Death
0 people found this review helpful
by _Mel_
10 days ago
13 of 13 episodes seen
Completed 0
Overall 8.5
Story 9.5
Acting/Cast 10
Music 8.0
Rewatch Value 5.5

Zwischen Geistern, Ritualen und Kriminalfall – Liebe als Teil der Geschichte

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Goddess Bless You From Death war für mich ehrlich gesagt keine einfache Serie. Ich mag Horror normalerweise überhaupt nicht und stellenweise war das Ganze schon ziemlich gruselig. Geister, Rituale, verstörende Bilder und eine düstere Atmosphäre sind hier keine Dekoration, sondern ein wichtiger Teil der Geschichte. Wahrscheinlich habe ich vor allem deshalb durchgehalten, weil ich Pooh, Pavel und generell viele Schauspieler aus dem Pit Babe-Cast sehr gerne mag.
Goddess Bless You From Death ist keine typische BL-Serie mit ein bisschen Mystery und Krimi, sondern eine Horror- und Kriminalgeschichte mit übernatürlichen Elementen, in der sich nebenbei eine Liebesgeschichte entwickelt. Im Mittelpunkt steht eine mythische Geschichte mit Geistern, Ritualen und einem Kriminalfall, den man nach und nach aufdecken muss. Es geht nicht um alltägliche Ermittlungsarbeit, sondern um etwas, das mit normaler Logik allein nicht erklärt werden kann. Irgendwo auf diesem Weg verliebt sich dann auch jemand oder war vielleicht schon längst verliebt. Das sorgt dafür, dass die Serie sich von vielen anderen Vertretern des Genres unterscheidet.
Besonders gefallen hat mir, dass die übernatürlichen Elemente nicht einfach nur als Schockeffekte dienen. Mehrere Charaktere haben ihren eigenen Bezug zur Geisterwelt und ihre persönlichen Geschichten werden erzählt. Dadurch wirken die Figuren nicht nur wie Werkzeuge für die Handlung, sondern wie Menschen mit eigener Vergangenheit, eigenen Ängsten und eigenen Beweggründen.
Viele Figuren entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und man versteht nach und nach besser, warum sie handeln, wie sie handeln. Gleichzeitig werden Themen wie Glaube, Verlust, Schuld und Verantwortung angesprochen sowie die Frage, was Menschen bereit sind zu tun, wenn sie verzweifelt sind. Die Liebesgeschichte hat für mich funktioniert, auch wenn sie nicht der Kern der Handlung ist. Gerade weil so viel anderes passiert, wirkt die Beziehung manchmal fast wie ein Anker inmitten des Chaos. Und ja, typische BL-Dynamiken gibt es auch in dieser Geschichte.
Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass manches etwas zu schnell auserzählt wurde.
Wer Geister, Rituale und eine düstere Atmosphäre mag, wird hier wahrscheinlich deutlich mehr Spaß haben als ich. Trotzdem habe selbst ich, die sich sehr schnell gruselt, bis zum Schluss durchgehalten. Nicht nur wegen des Casts, sondern auch wegen der gelungenen spannenden Story, bei der man wissen will, wie sich alles auflöst.

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Completed
Love of Silom (Uncut Ver.)
0 people found this review helpful
by _Mel_
12 days ago
12 of 12 episodes seen
Completed 0
Overall 8.0
Story 8.0
Acting/Cast 9.0
Music 8.5
Rewatch Value 5.5

Eine Liebesgeschichte zwischen Verantwortung und Kriminalfall – und der Bedeutung von Familie

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Die Serie startet stark und zieht einen direkt rein. Ich mochte die Schauspieler schon in My Stand In, deswegen bin ich wahrscheinlich ein bisschen voreingenommen, aber die Chemie zwischen den beiden funktioniert hier wieder. Nicht nur in den großen Szenen, sondern auch in den kleinen Momenten.
Die Serie versucht viel unter einen Hut zu bringen: Kriminalfall, Action, Bar Setting, Familie und Liebesgeschichte. Für mich hat das größtenteils gut funktioniert. Die Tanzszenen waren sehr präsent, was sicher manche stört, aber ich habe das irgendwann eher als eine Art Running Gag gesehen und dadurch war es für mich völlig in Ordnung – vor allem, weil die Schauspieler auch einfach talentiert sind. Die Dynamik in der Bar zwischen den Hosts fand ich ebenfalls gelungen. Es gibt Rivalität, aber nie übertrieben oder unnötig eskaliert, was dem Ganzen eine angenehmere Balance gibt. Der Kriminalfall war spannend und hat gut zur Handlung gepasst, aber man muss sich bewusst sein: Es ist und bleibt eine BL-Story und keine Kriminalserie. Dementsprechend steht nicht die detaillierte Aufarbeitung im Vordergrund. Der Fall läuft eher nebenbei im Hintergrund mit, trägt aber zur Serie bei. Die Liebesgeschichte hat mich dafür umso mehr berührt. Ich habe mitgefühlt, gerade bei Wayu, der immer wieder mit seinen eigenen Unsicherheiten kämpft und sich fragt, ob er überhaupt ein Recht darauf hat, geliebt zu werden.
Neben den Hauptcharakteren sind mir vor allem zwei Figuren positiv aufgefallen: Wayus bester Freund, der einfach ein totaler Sympathieträger ist und eine wichtige Stütze darstellt, und natürlich auch Rose, die ich als Charakter mochte. Auch Sinto, Wayus Neffe, spielt eine größere Rolle, als man am Anfang vielleicht denkt. Man könnte meinen, er taucht nur in den ersten Folgen auf und wird dann unwichtig, aber genau das ist nicht der Fall. Sinto ist zuckersüß und bringt eine wichtige emotionale Ebene in die Serie. Gerade durch ihn wird das Thema Familie stärker hervorgehoben: was man füreinander tut, welche Verantwortung man trägt und auch, dass es nicht egal ist, in welche Verhältnisse man hineingeboren wird. Gleichzeitig zeigt die Serie aber auch, dass eine wohlhabende Familie zwar mehr Möglichkeiten bietet, aber nicht automatisch glücklicher macht.
Natürlich hat die Serie auch ihre typischen BL Elemente. Klischees sind vorhanden, Probleme werden teilweise ziemlich einfach gelöst und manche Nebencharaktere machen plötzlich eine komplette Wandlung durch. Und auch ein paar cringe Momente bleiben nicht aus. Aber ganz ehrlich: Das gehört einfach dazu!
Insgesamt ist es eine unterhaltsame Serie mit viel Herz, die nicht alles perfekt macht, aber genau davon lebt, dass sie neben Kriminalfall und Liebesgeschichte auch Themen wie Familie und Verantwortung mit einbringt und einen emotional gut mitnimmt.

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Completed
Absolute Value of Romance
0 people found this review helpful
by _Mel_
Jun 5, 2026
16 of 16 episodes seen
Completed 0
Overall 8.0
Story 8.5
Acting/Cast 9.0
Music 8.5
Rewatch Value 6.0

Zwischen Fantasie und Realität – und der Suche nach echten Gefühlen

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Der Absolutwert von Liebe handelt von der Schülerin Eui Ju die auf eine Mädchenschule geht. Tagsüber ist sie eher unauffällig, nachts schreibt sie Webromane und zwar im BL Genre. Ihre Geschichten bekommen lange kaum Aufmerksamkeit, bis sich plötzlich alles verändert, als neue Lehrer an die Schule kommen und zur Inspiration werden.
Man sollte nicht mit falschen Erwartungen reingehen – es geht nicht um BL und auch nicht um eine verbotene Lehrer Schüler Beziehung. Die Serie zeigt den Unterschied zwischen dem, was sie sich ausdenkt, und dem, was im echten Leben funktioniert. Ihre BL Stories sind oft idealisiert, während echte Gefühle viel komplizierter sind. Da es sich um eine Coming-of-Age Serie handelt, geht es viel um Gefühle und deren Einordnung. Was ist ein Crush, was ist Projektion, was ist wirklich da? Das wirkt manchmal etwas chaotisch, aber auch lustig und nicht weniger realistisch.
Ich mochte die Hauptcharakterin wirklich gerne. Sie ist ein bisschen awkward, aber auf eine sehr nachvollziehbare und sympathische Art. Auch die Freundesgruppe hat für mich gut funktioniert. Die Dynamik zwischen Eui Ju und ihrer besten Freundin fand ich besonders angenehm, weil es kein unnötiges Drama oder ständiges Herumgestreite gibt, sondern nachvollziehbare Reaktionen.
Die Lehrer sind dafür das komplette Gegenteil von unauffällig. Sie sind bewusst so inszeniert, dass sie herausstechen – und ja, auch einfach sehr hübsch. Der Cast passt hier wirklich gut und man versteht sofort, warum sie für ihre Geschichten zur Inspiration werden.
Insgesamt lebt die Serie aus der Mischung aus Fantasie und Realität. Sie ist von der Erzählweise selbst wie ein Webroman weil man oft nicht so ganz weiß, wohin sich die Story entwickelt.

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Completed
The Sign: Uncut
0 people found this review helpful
by _Mel_
Apr 27, 2026
12 of 12 episodes seen
Completed 0
Overall 7.5
Story 8.0
Acting/Cast 9.0
Music 8.0
Rewatch Value 4.0

Ambitionierter Genre‑Mix, stark im Ansatz, fordernd in der Umsetzung

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
The Sign habe ich relativ früh auf meiner BL Reise gesehen, was meine Wahrnehmung sicherlich beeinflusst hat. Rückblickend empfand ich die Serie stellenweise als überfordernd. Die Handlung ist sehr komplex angelegt, vieles war für mich nicht immer nachvollziehbar, und in einigen Abschnitten wirkte die Geschichte unnötig langatmig.
Die Grundidee der Serie ist stark und außergewöhnlich. Das Setting rund um eine Spezialeinheit Ausbildung und spätere Ermittlungsarbeit hebt The Sign von typischen Thai BLs ab. Besonders interessant ist der mythologische Unterbau, der Elemente aus hinduistischer Mythologie aufgreift und diese mit Krimi und Mysteryaspekten verbindet. Der Ansatz ist ambitioniert und mutig.
Ein Kritikpunkt der Serie ist der Genre Mix: Crime, Thriller, Mystery, Romance, Übernatürliches und Mythologie werden gleichzeitig erzählt. Einerseits ist genau diese Vielfalt beeindruckend und zeigt, wie viel Herzblut und Arbeit in der Serie steckt. Andererseits wirkt sie stellenweise auch überladen. Viele Themen werden angerissen, aber nicht vertieft. Der Ansatz ist klar vorhanden, die Ausarbeitung bleibt jedoch manchmal an der Oberfläche.
Schauspielerisch überzeugt The Sign. Die Hauptdarsteller liefern starke Leistungen ab, auch Nebenrollen sind gut besetzt.
Visuell ist die Serie ein echtes Highlight: Die Bildsprache ist ästhetisch, Schnitt und Effekte hochwertig, und die CGI Arbeit fällt positiv auf.
Für meinen Geschmack wird auffallend viel Alkohol konsumiert und es wird sehr viel nackte Haut gezeigt, was nicht immer notwendig ist und in manchen Szenen eher ablenkt als bereichernd ist.
The Sign ist eine ambitionierte Serie mit starken Ideen und großem Produktionsaufwand. Nicht alles funktioniert reibungslos, und gerade die Vielzahl an Genres kann überfordern. Trotzdem ist die Serie erzählerisch mutig, visuell beeindruckend und definitiv einen Blick wert.

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Completed
ThamePo Heart That Skips a Beat
0 people found this review helpful
by _Mel_
Apr 27, 2026
13 of 13 episodes seen
Completed 0
Overall 8.5
Story 8.0
Acting/Cast 9.5
Music 10
Rewatch Value 6.5

Herzschläge zwischen Bühne und Alltag

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
ThamePo Heart That Skips a Beat hat mich vor allem durch die Geschichte rund um die Band überzeugt. Der Einblick in den Gruppenalltag, die Dynamik zwischen den Mitgliedern und das gemeinsame Ziel, als Band zu funktionieren, bilden das emotionale Zentrum der Serie und geben der Handlung eine solide Grundlage. Auch musikalisch bleibt die Serie in Erinnerung, der zentrale Song der Serie hat es bei mir direkt auf die Playlist geschafft.
Schauspielerisch überzeugt der Cast durchgehend. Alle Figuren wirken glaubwürdig in ihren Rollen. Besonders angenehm ist, dass sich keine Figur deutlich schwächer anfühlt, das Ensemble funktioniert insgesamt sehr harmonisch.
Das Thema „Idols sind auch nur Menschen und wünschen sich Beziehungen“ wird klar angeschnitten und bildet einen wichtigen Unterton der Geschichte. Dieses Motiv hätte durchaus noch stärker beleuchtet werden können. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, dass eine intensivere Auseinandersetzung dieses Themas die Serie erzählerisch deutlich komplexer gemacht hätte. In diesem Sinne bleibt ThamePo zugänglich und verzichtet darauf, sich in zu vielen gesellschaftlichen Nebensträngen zu verlieren.
Die BL Liebesgeschichte selbst ist leicht, vorhersehbar und folgt bekannten Genremustern. Genau das schmälert ihre Wirkung jedoch nicht. Vielmehr ist sie ruhig und herzerwärmend erzählt. Die Beziehung entwickelt sich mit gegenseitigem Respekt, was sie besonders angenehm zu verfolgen macht. Das Main Couple ist sympathisch, und man fiebert ganz selbstverständlich mit ihnen mit.
ThamePo ist eine sanfte, emotionale BL Serie, die weniger auf große Überraschungen setzt, sondern auf Atmosphäre, Musik und Sympathie. Die Kombination aus Band Thematik und Romance funktioniert sehr gut, auch wenn manche Themen bewusst nur angerissen werden. Diese Zurückhaltung macht die Serie leicht konsumierbar.

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Completed
Deep Night
0 people found this review helpful
by _Mel_
Apr 22, 2026
8 of 8 episodes seen
Completed 0
Overall 8.5
Story 9.5
Acting/Cast 9.0
Music 7.5
Rewatch Value 7.0

Nähe im Schatten von Vorurteilen

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Deep Night gehört für mich zu meinen liebsten BL-Serien. Die rosarote Brille kriege ich bei dieser Serie nicht vollständig ab.
Was mich sofort abgeholt hat, war der Nachtclub als Setting. Er war nicht nur Kulisse, sondern fühlte sich wie eine eigene kleine Welt an. Die akrobatischen Darbietungen waren beeindruckend, ästhetisch und haben dem Ganzen etwas Besonderes gegeben. Auch die Atmosphäre war stimmig: sinnlich, manchmal laut, manchmal überraschend leise.
Ein weiterer Pluspunkt der Serie sind für mich die Charaktere im Club. Jeder einzelne wirkte eigenständig, hatte seinen eigenen Charme und war sympathisch. Selbst Nebenfiguren haben sich nicht wie bloße Lückenfüller angefühlt, sondern wie Teil eines Teams. Genau dieses Gemeinschaftsgefühl trägt wesentlich zur Atmosphäre der Serie bei.
Natürlich hat die Serie auch seine Schwächen. Die Bösewichtin war für mich stark überzeichnet, laut und nervig. Sie war eher eine Karikatur. Auch innerhalb der Geschichte gab es Momente, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren. Manche Konflikte wurden zu schnell, zu einfach oder sehr bequem gelöst, was stellenweise unkreativ wirkt.
Deep Night ist eine BL Liebesgeschichte, bringt aber deutlich mehr mit als nur Romance. Die Serie greift gesellschaftskritische Themen auf: Vorurteile, Doppelmoral, soziale Rollenbilder, Status und Arbeit. Es gibt Tiefe, Charakterentwicklung und moralische Grundsätze, ohne dabei belehrend zu wirken. Die Serie ist erwachsen und kratzt an ernsten Themen, geht aber nicht tiefer ein, vermutlich um die Geschichte nicht unnötig komplex werden zu lassen. Das kann man kritisieren, ich persönlich kann diese Entscheidung aber nachvollziehen.
Schade fand ich allerdings, dass die GL Storyline insgesamt zu wenig Raum bekommen hat. Inhaltlich wäre sie sehr spannend gewesen und hätte gut zu den gesellschaftlichen Themen und den dargestellten Vorurteilen gepasst.
Deep Night ist für mich trotz einiger Schwächen eine starke, erwachsene BL Serie mit Charakter, Atmosphäre und Ästhetik. Sie verbindet Romance mit gesellschaftlicher Reflexion. Nicht alles ist perfekt, aber vieles ist mutig, anders und emotional wirkungsvoll.

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Completed
Duang with You
0 people found this review helpful
by _Mel_
Apr 22, 2026
12 of 12 episodes seen
Completed 0
Overall 7.0
Story 5.5
Acting/Cast 9.0
Music 8.0
Rewatch Value 5.0

Lautes Herz trifft emotionale Zurückhaltung

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Duang With You ist eine bewusst leichte, fröhliche BL Universitätsromanze, die von Anfang an klar macht, welchen Ton sie anschlagen will: Überzeichnung, Verliebtheit und emotionale Gegensätze stehen hier im Vordergrund, nicht Realismus oder tiefgründiges Drama.
Der Hauptdarsteller Duang polarisiert. Für viele Zuschauer ist er „zu viel“, zu laut, zu überschwänglich oder zu euphorisch. Für mich funktioniert diese Darstellung jedoch sehr gut: Duang ist ein junger Mann, der frisch verliebt ist, und Verliebtheit ist nun einmal selten leise oder kontrolliert. Seine offene Art wirkt konsequent geschrieben und nachvollziehbar. Die vorhandenen Cringe Momente entstehen weniger durch die Figur selbst als vielmehr durch die oft sehr präsenten Soundeffekte, die manche Szenen unnötig überzeichnen.
Der Darsteller verleiht Duang eine glaubwürdige Energie und trägt die Rolle überzeugend. Zudem ist Duang häufig gut angezogen, stimmig gestylt und visuell sehr präsent, zumindest nach meinem persönlichen Geschmack.
Quinn, der zweite Teil des Main Couples, bildet den bewussten Gegenpol. Er ist verschlossen, distanziert und wirkt im Umgang mit Duang oftmals unnötig hart. Während sein Verhalten im Laufe der Serie erklärt wird, empfinde ich diese Erklärung eher als Kontext nicht als Rechtfertigung. Auch mit Hintergrundwissen bleibt sein Umgangston stellenweise schwierig, was mich deutlich mehr gestört hat als alle überdrehten Momente von Duang.
Die Liebesgeschichte selbst folgt klaren BL Konventionen: Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, eine einseitige Verliebtheit, langsame Annäherung. Die dramatischeren Handlungselemente – insbesondere jene, die Quinn betreffen – gehen durchaus in die Tiefe, bleiben jedoch zu kurz, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Das scheint aber eine bewusste Entscheidung zu sein, da Duang With You eindeutig eine Wohlfühl Serie bleiben möchte und schweres Drama nur dosiert eingesetzt wird.
Das Side Couple hätte erzählerisch mehr Raum verdient. Ansätze sind vorhanden, verschwinden aber oft zugunsten des Fokus auf das Main Couple. Hier verschenkt die Serie etwas Potenzial.
Das Universitätssetting passt insgesamt gut zu Geschichte und Figuren. Es unterstützt die jugendliche Energie, die Emotionalität und die klare Romcom Ausrichtung. Optisch fällt auf, dass in einigen Szenen das Make up der Darsteller sehr stark ausfällt und stellenweise unnatürlich wirkt.
Duang With You ist keine Serie für Zuschauer, die komplexe Dramaerzählungen oder Charakterstudien erwarten. Sie ist laut, süß, stellenweise überdreht und genau das will sie auch sein. Wer sich auf diese Tonart einlässt, erhält eine fröhliche BL Romcom mit klarer Energie, gutem Hauptdarstellercasting und einer emotionalen Basis, die trotz ihrer Einfachheit funktioniert.

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Completed
Pit Babe
0 people found this review helpful
by _Mel_
Apr 19, 2026
13 of 13 episodes seen
Completed 0
Overall 9.0
Story 9.0
Acting/Cast 9.5
Music 8.0
Rewatch Value 6.5

Rennanzüge, Rivalitäten und große Gefühle mit Omegaverse-Elementen

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Pit Babe ist eine meiner Lieblings BL Serie und allein das macht es schwierig, die rosarote Brille komplett abzunehmen. Zudem feiere ich Omegaverse Elemente und Rennanzüge.
Das Herzstück der Serie ist das Main Couple Babe und Charlie. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert hervorragend, ihre Beziehung hat sowohl sehr süße als auch bewusst überzeichnete, stellenweise cringige Momente was gut zum Ton der Serie passt. Trotz erzählerischer Schwächen trägt dieses Pairing die Serie zuverlässig durch alle Episoden.
Der Bösewicht bedient sich einiger bekannter Klischees und erfindet das Böse nicht neu. Allerdings fügt er sich gut in das leicht dramatisch absurde Universum von Pit Babe ein. Gerade in diesem Kontext funktioniert die Figur besser, als sie es in einer realistischeren Serie vermutlich hätte.
Der Rennfahrer Handlungsstrang ist visuell attraktiv, wirkt erzählerisch jedoch austauschbar. Die Geschichte hätte ebenso gut in einer anderen kompetitiven Einzelsportart angesiedelt sein können, ohne wesentlich an Spannung zu verlieren.
Neben dem Main Couple überzeugen auch mehrere Nebencharaktere. Besonders Alan sticht als sympathische, emotionale und überraschend vielschichtige Figur hervor. Einzelne Nebenbeziehungen bringen zusätzliche Dynamik in die Geschichte.
Die Handlung bleibt insgesamt durchgehend spannend, auch wenn nicht alle Storyentscheidungen jederzeit klar nachvollziehbar sind. Manche erklärungsbedürftigen Aspekte des Serienuniversums werden nur angedeutet oder bleiben offen.
Das Finale ist emotional und deutlich tragischer als erwartet, bildet aber zugleich den Übergang zu einer zweiten Staffel, die ich bereits gestartet habe. Damit bleibt Pit Babe eine Serie, die weniger durch perfekte Erzählstruktur überzeugt, sondern durch Gefühl, Stil und Figurenbindung.

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Completed
Dare You to Death
0 people found this review helpful
by _Mel_
Apr 19, 2026
10 of 10 episodes seen
Completed 0
Overall 6.5
Story 6.5
Acting/Cast 8.5
Music 6.5
Rewatch Value 5.0

Guter Kriminalfall , schöne Romance - aber keine gemeinsame Geschichte

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Dare You to Death bringt eigentlich alle Voraussetzungen mit, die sowohl für einen spannenden Kriminalfall als auch für eine klassische BL Liebesgeschichte vielversprechend sind.
Der Kriminalfall basiert auf einem bekannten, grundsätzlich funktionierenden Setting: eine Gruppe privilegierter, attraktiver junger Menschen, eine Party und ein Todesfall. Im Laufe der Ermittlungen kommen zunehmend dunkle Geheimnisse ans Licht, Beziehungen werden neu bewertet und moralische Abgründe tun sich auf. Rein inhaltlich sind die Bausteine für einen soliden Crime Plot vorhanden.
Parallel dazu erzählt die Serie eine Liebesgeschichte zwischen zwei Ermittlern, die zuvor nie zusammengearbeitet haben und im Laufe der gemeinsamen Ermittlungen Gefühle füreinander entwickeln. Auch hier bedient die Serie vertraute und bewährte Elemente: zwei gutaussehende Hauptfiguren, anfängliche Distanz, langsame Annäherung, emotionale Spannungen.
Das zentrale Problem der Serie liegt jedoch genau in der Kombination dieser beiden eigentlich starken Erzählstränge. Kriminalfall und Liebesgeschichte wirken über weite Strecken, als würden sie nebeneinander herlaufen, statt sich gegenseitig zu beeinflussen oder zu ergänzen. Emotionale Entwicklungen der Figuren haben kaum spürbare Auswirkungen auf die Ermittlungen und umgekehrt bleibt der Kriminalfall oft erstaunlich unberührt von den persönlichen Verstrickungen der Hauptfiguren. Dadurch verlieren beide Stränge an Stärke.
Besonders schade ist dies, da weder das Setting noch der Cast das eigentliche Hindernis darstellen. Joong und Dunk überzeugen schauspielerisch, ihre Chemie funktioniert, und gerade deshalb wird deutlich, welches Potenzial hier ungenutzt bleibt. Die Figuren hätten deutlich an Tiefe gewinnen können, wenn ihre Beziehung stärker mit dem Fall verflochten worden wäre.
Das größte Defizit der Serie liegt somit im Drehbuch. Die grundlegenden Ideen sind vorhanden, doch es fehlt an einer klaren Entscheidung, wie Krimi und Romance miteinander verbunden werden sollen. Viele Szenen funktionieren isoliert gut, entfalten aber im Gesamtbild nicht die Wirkung, die möglich gewesen wäre.
Viele der 9 und 10 Bewertungen scheinen vor allem aus dem bestehenden Fandom der Hauptdarsteller zu stammen. Das ist verständlich Joong und Dunk bringen Präsenz, Charisma und eine treue Fangemeinde mit. Gerade deshalb ist es jedoch enttäuschend, dass man sich beim Schreiben der Geschichte nicht mehr Mühe gegeben hat, um dieser Besetzung gerecht zu werden.
Dare You to Death ist keine schlechte Serie, aber eine, die deutlich hinter ihrem Potenzial zurückbleibt. Wer in erster Linie wegen des Main Couples einschaltet, wird vermutlich zufrieden sein. Wer jedoch einen gut kombinierten Krimi Romance Plot erwartet, könnte am Ende das Gefühl haben, dass hier mehr möglich gewesen wäre.

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Completed
Only Friends: Dream On
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by _Mel_
May 15, 2026
12 of 12 episodes seen
Completed 0
Overall 8.0
Story 8.0
Acting/Cast 10
Music 9.0
Rewatch Value 7.5

Drama zwischen Bühne und Leben – Menschen mit Fehlern und ihren Entscheidungen

Hinweis: Folgende Zeilen stellen meine persönliche, subjektive Einschätzung der Serie dar.
Ich habe die erste Staffel nicht gesehen, hatte aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich sie hätte sehen müssen. Es kamen zwar Charaktere aus Staffel 1 vor, aber ich konnte sie für die Dauer ihrer Präsenz in Staffel 2 gut genug kennenlernen und musste nicht mehr über sie wissen. Ich glaube, sie waren vor allem wegen der Fans da.
Das mit Boston habe ich nicht verstanden. Sein erster Auftritt war sehr dramatisch inszeniert und auch die anderen Auftritte hatten irgendwie Gewicht, aber am Ende war es eigentlich nichts.
Ich mochte alle drei Pärchen gerne. Aou und Boom überzeugen einfach in jeder Serie. Und Mix – was ist er bitte für ein toller Schauspieler! Ich war richtig begeistert.
Auch wenn man das Pärchen Arnold und Tua nicht zwingend gebraucht hätte, fand ich den Charakter Tua trotzdem sehr sympathisch. Das Kostümdesign-Ding passt zu Gawin.
Das Theatersetting mochte ich total und auch das Theaterstück „Romeo & Romeo“ fand ich eine richtig gute Idee, aber warum muss es wieder dieses Universitätsding sein? Das brauche ich echt nicht mehr. Man kann diesen Schauspielern locker erwachsene Rollen geben, man würde es allen abkaufen. Das hat mich gestört.
Es gab in der Story viel Drama, fast wie bei einer Seifenoper und genau das will die Serie auch sein: eine leichte Story mit viel Rumgeheule, Rumgezicke, Rumgestreite und Rumgeknutsche. Ich hatte zumindest nie den Eindruck, dass sie irgendwelche komplexen, tiefgründigen Erzählungen auspacken will.
Das mit dem „Bösewicht“ Pete wurde meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt, da hätte man gerne mehr Story und Emotion reinpacken können. Ich mochte, dass die Serie Menschen auch mit Fehlern darstellt, die falsche Entscheidungen treffen. Es gibt keinen, der alles richtig oder alles falsch macht. In einem Moment hat man Mitleid, im nächsten denkt man sich: Was soll das jetzt?
Was ich auch nicht verstehe: Ein Happy End heißt nicht, dass am Ende immer alle zusammen sein müssen. Es heißt eher, dass alle ihren Frieden finden, die Situation akzeptieren und daran wachsen. Man muss nicht immer zusammenkommen, zusammen sein oder zusammen bleiben.

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